von Oliver Wagner am 10. Juni 2013

Das Interesse für kulinarische Highlights ändert das Reiseverhalten, in meinem Fall grundsätzlich. In den vergangen Jahren habe ich das in mindestens in dreierlei Hinsicht festgestellt.

Reise zu bestimmten kulinarischen Destinationen
Reisen also, deren primäres Ziel es ist, eine bestimmte Region unter kulinarischen Gesichtspunkten kennen zu lernen. Die Region Gipuzkoa rund um San Sebastian wäre für mich ein typischer und gleichzeitig sehr reizvoller Fall. Oder auch Japan im allgemeinen. In diese Kategorie fällt für mich natürlich insbesondere auch die Reise zu einem bestimmten Restaurant, so wie der Trip im letzten November zum Fäviken an den Polarkreis.

Kulinarische Aspekte in den Reiseplan einarbeiten
Dieser Ansatz versteht sich für mich eigentlich von selbst: Wenn immer eine Reise geplant ist, stellt sich direkt die Frage, wo man in der Region ein interessantes Restaurant findet. Das war neulich auf Mallorca der Fall, bei den verschiedenen geschäftlichen Reisen, die ich in den letzten Monaten nach London machen durfte, in Paris oder auch in Österreich. Derzeit mache ich mir intensive Gedanken rund um eine Reise im späten August nach Spanien und suche interessante Restaurants und lokale Food-Produzenten. Natürlich kann die Wahl des richtigen Reiseveranstalters bzw. Reiseexperten bei der Planung sehr hilfreich sein, insbesondere, wenn er die enstprechende Expertise für die gewünschte Destination mitbringt und individuelle Tipps und Ratschläge geben kann.

Organisierte Food-Reisen
Diese Form des Reisens gibt es natürlich auch in organisierter Form, im Falle von Opentrips sogar in self-organised Form, sprich die Nutzer der Plattform stellen eine Reiseidee vor, man diskutiert darüber, ergänzt Aspekte und Ideen und stimmt gemeinsam darüber ab. Und bucht. In meinem Fall die Reise in die Loire-Region im kommenden Jahr.

Selbst Tchibo bietet mittlerweile organisierte Gourmetreisen in teilweise recht interessante Regionen an.

Flickr Photo von mukumbura nach Creative Commons.