von Oliver Wagner am 1. Februar 2018

Was zunächst wie eine ganz ungewöhnlicher Schritt klingt, macht bei näherer Betrachtung sehr viel Sinn: Die gesamte Küchen- und Servicemannschaft des Restaurant im Louis C. Jakob zieht für zwei Monate von der Elbe in die Hafencity. Ein Pop-Up auf Sterneniveau und die vielleicht beste Gelegenheit, sich einen neuen Eindruck von der Küche Thomas Martins zu machen.

Zwischen dem 1. Februar und Ostern 2018 wird die Küche im Louis C. Jakob vollständig umgebaut und renoviert. Eine perfekte Gelegenheit also, Neues auszuprobieren. In diesem Fall nicht nur eine neue, temporäre Location, sondern auch neue Ideen und Gerichte, – alle zwischen 14€ und 18€.

Das „Louis – by Thomas Martin“ verbindet hanseatische Weltoffenheit und Regionalität. Die Küche des Restaurants wird Thomas Martins Handschrift tragen: Im ‚Louis‘ werden wir unseren Gästen viel Gemüse und Fisch präsentieren. Die Kreationen sind produktfokussiert, geschmacksintensiv und harmonisch in den Zutaten. Ich würde die Küche kurz und knapp als gehoben und weltoffen mit regionalen Einflüssen bezeichnen.

‚Alles ist möglich‘ – das war unser Motto, als wir die Karte kreiert haben“, so Martin. Auf der Speisekarte werden Gerichte wie „Hamachi, Dashi-Bouillon, grüner Shiso“, „Jakobsmuschel, schwarzer Knoblauch, Chili“ und „Ceviche vom Loup de Mer, Zitrone, Avocado, Koriander“, aber auch „Gemüse vom eigenen Acker mit Honig und Olivenöl“ oder „Smart-Farming-Salat mit French Mustard und Croutons“ stehen. Serviert wird nach dem sogenannten „Sharing-Prinzip“. Das heißt, man bestellt mehrere Portionen, die man sich teilen kann. Dazu werden unter anderem Brot und selbstgemachte Öle oder Dips serviert. Die korrespondierenden Weinempfehlungen liefert Chef-Sommelier Torsten Junker. Für einen Aperitif oder einen lockeren Ausklang des Abends bietet die ebenfalls neu gestaltete Bar direkt neben dem Restaurant eine attraktive Champagner- und Longdrink-Karte. Die Bar lädt aber auch ganz einfach zum entspannten After-Work-Drink mit Kollegen oder Freunden ein.

Interieur des Louis | André Aue

Interieur des Louis | André Aue

Regionale Lieferanten, ein hauseigener Acker und innovatives „Smart Farming“ Ziel ist es, mit dem „Louis – by Thomas Martin“ Stammgäste und neue Gäste zu begeistern und mit etwas ganz Neuem zu überraschen. Das Küchenkonzept hat Thomas Martin gemeinsam mit seinem jungen, kreativen Team erarbeitet, das sich ins Pop-up-Projekt besonders aktiv einbringen konnte. So kommt ein Großteil des Gemüses vom Gut Haidehof am Rande von Wedel. Dort wird eigens für das „Louis – by Thomas Martin“ ein Acker bestellt, auf dem neben Rüben und Co sogar Artischocken angebaut werden. Darüber hinaus öffnet man sich neuen, innovativen Konzepten wie dem „Smart Farming“: Jedes Salatblatt, das im „Louis“ auf dem Teller landet, stammt aus dieser besonderen Anbauvariante des „Farmers Cut“ in der Hamburger Innenstadt.

Louis – by Thomas Martin
Am Kaiserkai 69
20457 Hamburg (Eingang über die Carls Brasserie)

Täglich 17:00 Uhr bis 01:00 Uhr (Küche bis 21:30)

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