von Oliver Wagner am 9. November 2015

Tokio. Der Traum eines jeden Foodies. Kann man überall lesen. Aber so richtig begreifen kann man diese kulinarische Dimension erst, wenn man selbst darin eintaucht.

Und wir haben uns sehr um ein intensives Eintauchen bemüht. Unglaublich, wie viel und vor allem auch wie oft man während einiger weniger Tage tatsächlich essen kann. Das Ausmaß ist mir erst jetzt, bei Durchsicht der vielen Fotos aufgefallen. Überhaupt sagen diese Bilder so viel mehr, als alle Worte, die ich ihnen zur Seite stellen könnte…

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Sushi in Tokio

Sushi no Midori in Ginza. Bereits morgens um elf reicht der Bürgersteig vor dem Restaurant nicht, die Schlange der Wartenden aufzunehmen. Aber, soviel sei versichert: Jede Minute des Wartens wird belohnt. Eine sensationelle Auswahl großartiger Fische, viele Produkte, die man außerhalb Japans nicht zu Gesicht bekommt – und vermeintlich bekannte Produkte, die erst und genau hier offenbaren, was Sushi eigentlich seien kann…

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Izakaya

Ganze Straßenzüge sind gesäumt von Izakaya-Bars. Am späteren Abend wird es hier laut, voll und eng. Ganz unterschiedliche Spezialitäten werden in den einzelnen Häusern angeboten und zelebriert. Dazu Sake. Und ein Bier. Und großartige Stimmung. Wer möchte da nach Hause gehen, bevor nicht auch das letzte Gericht auf der Karte bestellt und gemeinsam probiert wurde.

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Yakiniku

Das Yoroniku zählt laut Tablelog nicht nur zu den 500 besten Adressen Tokios, es ist sogar das Zweitplatzierte in seiner Kategorie: Yakiniku. Entsprechend schwer ist es, eine Reservierung zu ergattern. Am Tisch gerilltes Rind von schier unglaublicher Qualität. Das Menü führt durch das gante Tier, von Innen nach Außen, sozusagen. Zunge, Leber, Zwerchfell. Dann immer stärker mamorierte Premium-Cuts vom Wagyū-Rind. Pures Protein. Sensationell!

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Okonomiyaki

Viel geselliger als rund um einen Teppanyaki kann man sich nicht zum Dinner versammeln. Oder zum Lunch. Oder zwischendurch. Die heiße Platte dampft sobald sich zischend die Mischung aus Ei, Fischroggen und etwas Gemüse darüber ergießt. Dazu Mochi, Würfel aus Reiskuchen – dank regelmäßiger Presserberichte auch freundlich als Neujahrskiller bekannt. Außerdem unverichtbar: die hausgemachte Okonomiyaki Sauce und jede Menge Katsuobushi. Warum bloß gibt es das in Deutschland nicht?

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Ramen

Und was wäre eine Reise nach Tokio ohne nicht mindestens eine der vielen kleinen Ramen-Bars zu besuchen? Diese Suppen aus köstlich intensivem Sud von allerlei Knochen, dazu frisches Gemüse, Algen, Eier und Nudel. Und daneben natürlich eine große Portion von Gyōza.

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