von Oliver Wagner am 28. August 2012

Im Dezember 2012 erscheint eines der von mir mit größter Spannung erwarteten Kochbücher. Magnus Nilsson wird tiefe Einblick in das Fäviken Magasinet gewähren.

Rund 700km nördlich von Stockholm liegt das Magasinet in einem alten Jagdgebiet, bietet Platz für maximal 12 Gäste und zählt seit einigen Jahren zu den 50 besten Restaurants der Welt.

 

Im Cicero erschien neulich ein wunderbarer Artikel von Bruce Palling: Nordic Cuisine – Das Restaurant am Ende der Wildnis:

Fävikens Küche ist weder karg noch minimalistisch, und ihre einzigen importierten Zutaten sind Zucker, Salz, Essig und eine beeindruckende Auswahl an Weinen und Kaffee. „Viele erwarten so etwas Ähnliches wie das Noma. Doch so viele Gemeinsamkeiten gibt es gar nicht. Wir achten wahrscheinlich noch stärker darauf, regionale Spitzenprodukte zu verwenden, als die es tun“, sagt Nilsson. „Unsere Küche ist schlicht, aber präzise. Und es gehört schon fast zum Ritual, nichts im Voraus zuzubereiten. Wir hängen das Fleisch direkt über den Grill, und das ist das Einzige, was wir damit machen. Ich gehe lieber ein größeres Risiko ein und erziele – meistens jedenfalls – ein besseres Ergebnis.“

Diese Videos zeigen bereits einige der teilweise spektakulären Kreationen von Magnus Nilsson.

Sawed bone marrow, dices of raw heart and grey pea flowers:

Scallops cooked over burning juniper branches

In diesem Video erläutert Nilsson seine Philosophie und Produkte René Redzepi, dem Chef des Noma in Kopenhagen.

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