von Oliver Wagner am 6. November 2013

Manchmal sind es die kleinen und großen Umwege, die helfen, interessante neue Produkte zu entdecken. So ging es mir mit den Salzen von Inke Werner, die sie unter ihrer Marke Salzgarten selbst produziert und vertreibt.

Zufällig wurde ich über einen Beitrag über die letzte Jimdo Konferenz hier in Hamburg auf das Team hinter der Webseite aufmerksam. Im Zentrum der Produkte stehen dabei Escamas und Flor de Sal die aus Spaniens Bahía de Cádiz importiert und anschließend in Eppstein im Taunus weiter verarbeitet werden.

Insgesamt gibt es sechs verschiedene Produkte. Mit allen habe ich in den letzten Tagen gekocht und ausgiebig experimentiert. Grundsätzlich teilen sich die Salze in zwei Kategorien. Das Flor de Sal ist das klassische, leicht feuchte Meersalz in Form der Salzblume oder eben Fleur de Sel, wie ich es auch so aus Spanien kenne und sehr schätze. Noch spannender finde ich die Escamas, als die großen, wirklich groben Flocken, die im Gegensatz zu anderen Produkten dieser Art wesentlich weicher wirken.

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Beide Varianten sind jeweils naturbelassen erhältlich oder aromatisiert. Wobei aromatisiert in diesem Fall für einen rein natürlichen Prozess in Handarbeit steht. Für die Escamas Limón verwendet Inke Werner die geriebene Schale von Bio Zitronen, für das Flor de Sal romero kommt Rosmarin aus dem eigenen Garten zum Einsatz. Der Duft, der von den geöffneten Salztöpfchen ausgeht ist unglaublich frisch und intensiv, ideal um Gerichten den letzten Schliff zu geben. Optisch wie geschmacklich.

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Mit den Escamas Limón habe ich zum Beispiel diese leicht angebratenen Garnelen gewürzt, für ein Filetsteak und krosse Ofenkartoffeln habe ich mit dem Flor de Sal romero gearbeitet.

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Salzgarten
[email protected]
www.salzgarten.de

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