von Elena Walker am 5. Dezember 2017

Hafencity, Hamburg. Hier, am Sandtorkai, mit Blick auf die Elbphilharmonie, befindet sich das erst kürzlich eröffnete Restaurant von Matteo Ferrantino – das bianc. Einen besseren Ort als das „Tor zur Welt“ kann man sich für seine kreative und mediterrane Küche kaum vorstellen. Den neuen Geheimtipp der Hansestadt konnten auch wir uns selbstverständlich nicht entgehen lassen.

Bis kurz vor der Eröffnung Mitte November wurde der Innenraum des Restaurants noch komplett neu renoviert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Atmosphärisches Licht, die stilsichere Inneneinrichtung und nicht zuletzt der Olivenbaum in der Mitte des Restaurants sorgen für mediterranes Feeling und einen Wow-Effekt beim Betreten des Lokals. Nach unserer Ankunft werden wir in eine Lounge-Ecke geführt. Hier begrüßt uns Küchenchef Ferrantino mit einem Champagner bevor wir an unsere Tische begleitet werden.

Modern, mediterran, markant

Markt – Emotion – Garten: Das sind die Namen der drei Menüs, die auf der Karte stehen. Wie der Name schon erahnen lässt, kommen beim „Markt“-Menü ausschließlich saisonale Produkte mit täglicher Verfügbarkeit zum Einsatz. Im Menü „Emotion“ basiert jeder Gang auf gastronomischen Emotionen und Sensationen und das „Garten“-Menü wurde speziell für vegetarische Gäste entwickelt. Alle Menüs werden von abgestimmten Weinen begleitet und stets mit Leidenschaft und höchstem Respekt zubereitet.

Die besten Produkte vom Land, aus dem Meer und jeder Jahreszeit zu einem einzigartigen kulinarischen Erlebnis werden zu lassen – das ist die Philosophie von Matteo Ferrantino. Sein Ziel ist es, den Geschmack des Südens in seiner einzigartigen Vielfalt auf die Teller seiner Gäste zu bringen. Innovative Gerichte, zum Beispiel Macarons mit Entenleber und Mango oder Rindertatar mit Aioli in der Waffel aus unserem Amuse-Bouche Arrangement, sind ein Vorgeschmack auf Ferrantinos Kreativküche. Auf den Tellern wirken die Speisen oft wie ein abstraktes Kunstwerk. Vom Spanferkel mit Oktopus bis zum Dessert mit Ziegenkäse verleiht der Italiener jedem Gericht eine warme, mediterrane Note.

Zuletzt war Ferrantino Küchenchef in der mit zwei Michelin Sternen ausgezeichneten „Vila Joya“ in Portugal, davor hat er unter anderem mit Eckart Witzigmann, Roland Trettl, Dieter Koschina und vielen weiteren großen Namen in der internationalen Gastronomie zusammengearbeitet. Mit dem bianc ist die Zeit gekommen, seine eigenen kulinarischen Visionen umzusetzen.

Speisen mit Persönlichkeit

Hinter jedem Gericht steckt eine kleine Geschichte. Das macht einen Besuch bei Ferrantino zu einem besonderen Erlebnis. Die Anekdoten reichen von gastronomischen Erfahrungen, die er in seinen vielen Jahren als Koch gesammelt hat, bis hin zu Emotionen und persönlichen Erzählungen. Ferrantino und sein Service-Team lassen es sich nicht nehmen, die Geschichten vor jedem Gang an den Tischen zu erzählen: Wie zum Beispiel das saftige Focaccia, das der Italiener bis heute nach dem Rezept seiner Mutter zubereitet, wie sie es früher immer als Schulbrot für ihn in kleine Butterbrottüten gepackt hat.

Was Sie im bianc sonst noch für kulinarische Reisen erwarten? Finden Sie es selbst heraus. In jedem Fall hat Hamburg mit dem bianc ein Stück Süden dazugewonnen, das die Geschmacksnerven in die Ferne schweifen lässt.

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