Es sind keine kleinen Versprechen, mit denen Fontenay-Eigentümer Klaus-Michael Kühne seinen neuen Küchenchef Cornelius Speinle nach Hamburg locken wird: Ein Gourmet-Restaurant mit 40 Sitzplätzen, einem Private Dining Room für 10 Personen und einer 360-Grad-Terrasse mit Alsterblick soll bis dahin in „Deutschlands bestem Hotel“ entstehen.

Wenig bescheiden klingen dann auch die Ansprüche an das neue, bislang noch namenlose Restaurant im siebten Stock: „Unser Ziel ist es, mit Herrn Speinle ein weiteres, kulinarisches Aushängeschild des gastronomischen Hamburg zu werden und uns auch überregional unter den Spitzenrestaurants zu etablieren.“

Das Potenzial bringt der dreißigjährige sicherlich mit. Sein erst kürzlich gegründetes eigenes Restaurant dreizehn sinne in Schlattingen schließt zum 30. April 2017.  Nur ein Jahr nach der Eröffnung ehrte ihn der Guide Michelin dafür in 2015 mit seinem ersten Stern. Es ist dasselbe Jahr, in dem er im renommierten Live-Wettbewerb Koch des Jahres den zweiten Platz belegt und vom Gault & Millau zur Entdeckung des Jahres ernannt wird. Den Grundstein für diesen außergewöhnlichen Erfolg legt Speinle in den prägenden Stationen, die er weltweit vor seiner Selbstständigkeit durchläuft. Darunter das GästeHaus Klaus Erfort*** (Saarbrücken),das JAAN* im Swissôtel The Stamford in Singapur und in Heston Blumenthal’s The Fat Duck***in Großbritannien.

Ab Juli 2017 wird sich Speinle bis zur Eröffnung auf die Entwicklung des neuen Konzeptes fokussieren, bevor dann im Herbst der offizielle Start erfolgt. Neben dieser neuen Herausforderung wird er weiterhin auf internationalen Gourmetevents und als Gesicht für Kampagnen in der Gastronomie-Branche zu sehen sein.

Cornelius Speinle hat einen kreativen und zeitgemäßen Küchenstil, gemäß dem Motto „Dinge morgen besser zu machen als heute“ und „watch and learn“. Er liebt die ehrliche italienische Küche und kocht besonders gern mit Fisch und Meeresfrüchten, was sich auch in seinem Wettbewerbsmenü wieder spiegelte.

Dafür hat sich der Schweizer vom Geschmack der Saison und den verschiedenen Texturen und Konsistenzen inspirieren lassen. Für ihn ist jedes Produkt wertvoll und er ist bestrebt aus jedem das Beste herauszuholen.
Das Hotel „The Fontenay“ soll nach eigener Aussage eines der besten Deutschlands werden. Es sei Abbild des modernen Hamburg, unmittelbar an der Außenalster gelegen. Es behrbergt 131 luxuriöse Zimmer und Suiten, viele mit Alsterblick. Das Herzstück ist ein verglaster und mit Bäumen begrünter Innenhof sowie das 27 Meter hohe, geschlossene Atrium. Barkultur findet sich in der Fontenay Bar. Darüber, in der siebten Etage, liegt das Gourmet Restaurant. Das Hotel ist Mitglied von The Leading Hotels of the World.