Auckland ist die Heimat von Phil Clark. Eine Stadt, die sich aus kulinarischer Sicht derzeit rasant entwickelt. Neue Restaurants und Cafés öffnen im Wochentakt. Dennoch ist der Puls und die Qualität ganz anders im Vergleich zu London, wo Phil zuvor vier Jahre lebte und arbeitete.

Zu seinen Lehrmeistern dort zählten Anthony Demetre und Tom Aikens im Wild Honey, im Arbutus und in Tom Aikens‘ Restaurant. Viele der besten Küchenchefs der Welt haben (zumindest für kurze Zeit) in der britischen Metropole gelebt und Station gemacht. Entsprechend hoch ist der Konkurrenzdruck – aber auch die Möglichkeit wirklich Neues zu lernen, den eigene Horizont zu erweitern und sich im Dialog mit Kollegan sud der ganze Welt auszutauschen. In Neuseeland ist es vor allem die Auswahl an großartigen und frischen Produkten, die den Reiz ausmacht. Das Seafood beispielsweise ist absolute Weltklasse, es gibt eine riesige Auswahl an exzellentem Bio-Gemüse. Lediglich das so bekannte Lamm wird vor allem für den Export produziert – in Auckland ist es deutlich teurer als in London.

Phil betreibt Phils Kitchen, ein kleines Restaurant mit kompakter Karte. Vier Vorspeisen, vier Hauptgerichte und drei Dessert. Die Karte wechselt wöchentlich. Das lohnt sich nicht aus finanzieller Hinsicht, es hält das Küchenteam kreativ und immer in Bewegung.
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Hinsichtlich seiner klaren, frischen und farbenfrohen Teller lässt er sich natürlich von der Arbeit seiner früheren Stationen und Chefs inspirieren – gleichzeitig orientiert er sich an globalen Trends und versucht eine Differenzierung, eine eigene Handschrift, zu entwickeln.

Seine Empfehlung lautet entsprechend: Lerne die Klassiker. Lerne bei den besten klassischen Chefs, verstehe ihre Tricks und ihr Handwerk. Wende Dich erst dann dem modernen, dem fancy stuff zu. Natürlich ist es toll schöne Schäumchen und Schnees machen zu können. Wenn die Grundlagen aber nicht stimmen, wenn man mit den Proteinen nicht perfekt umgehen kann, dann führt das zu nichts.

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Seine Bilder nimmt er mit einem iPhone 6 auf. Glücklicherweise, so verrät er, verwenden Sie im Restaurant schwarze Tischdecken – das gibt einen perfekten Hintergrund.

Für Phil ist Instagram natürlich auch ein Marketingkanal für sein Restaurant. Es hilft ihm aber auch sehr, am Puls der Zeit zu bleiben, zu verfolgen was seine ehemaligen Kollegen in London treiben und was sonst so in der kulinarischen Welt passiert…

Aktuelle Bilder von Phil Clark auf Instagram:

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